Waldsterben geht weiter
Oh, Tannebaum
„Wie schön sind Deine Blätter.“ so besingt man seit der guten alten Zeit den Immergrünen, der das Menschenherz noch mit seinem frischen saftig-grünen Nadelkleid erfreut, wenn andere Bäume längst die herbstliche Farbenpracht abgeworfen haben und ihr Laub am Boden vergammelt. Doch wo einst die schönsten Tannen wuchsen, steht man heute mancherorts vor einem Wald aus toten Gerippen, die auch im Sommer kein grünes Blatt mehr haben.

Wie dem Baum so geht es den Menschen, die ihn besingen.
Auch den Christen fehlt längst das dichte Laub aus guten Werken und Nächstenliebe. Nackte Selbstsucht, Karrieregeist, Geldgier und Vergnügungssucht starren trostlos in die Gegend. Dieselbe Sonne, die die Bäume wachsen läßt, versengt jetzt ihr Laub, und ihre Äste ver dorren. Derselbe Gott, der dem Menschen Leben und Verstand gegeben hat, läßt ihn zum Staub zurück kehren.
Wie der Baum umfällt, so bleibt er liegen. Der Mensch stirbt mit Gott oder ohne. Dabei bleibt es dann!
Vergleichende Werbung soll ja in Deutschland verboten sein.
Sonst könnte man auf die Idee kommen, den Papst mit Jesus Christus zu vergleichen. Der eine ein bescheidener Prediger, der sich mit einfachen Leuten umgibt, der andere reist mit Jumbo und schußsicherem Panzerglas von einem Prominenten zum andern. Den einen verrät Judas, den andern verrät sein Konto stand. Den Vergleich brauchen wir wirklich nicht. Das sieht sowieso jeder.
Vergleichen wir also den Tannenbaum mit der Kirche.
Vom Waldsterben durch die Kernfäule will man nichts wissen, noch weniger von der inneren Leere der Menschen. Gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit, fühlen manche mehr in sich hinein und spüren, wie finster es in ihnen aussieht. Doch anstatt die Lichtstrahlen der Liebe Gottes ins Herz hineinleuchten zu lassen, lenkt man sich ab und stellt diese abgesägten Tannenbäume in Stadt, Garten und Wohnzimmer, die doch das beste Mahnmal für den eigenen Seelenzustand sind. Mag der Weihnachtsbaum noch grün sein und viel Schmuck dran hängen, er ist ein abge sägter toter Baum ohne Leben, der bald vertrocknet und ins Feuer geworfen wird! So ist jeder, der mit vielen Aktivitäten einen christlichen Eindruck macht, aber nicht das innere Leben aus Gott in sich hat, durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Mancher will ganz und gar kein Christ werden, weil Christen blöd und scheinheilig sind, als wenn das jemand hindert, ein besserer zu machen! Gerade das ist die Gelegenheit ein echtes Gotteskind zu werden. Wende Dich im Gebet persönlich an Jesus! Keine Kirche ist für Dich gekreuzigt sondern Jesus, der Sohn Gottes, der gekommen ist, um unsere Sünden für immer wegzunehmen.
M. Licher
»Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.«
Matthäus 3,10
email schreiben
TIP: Der Christbaum
link auf diesen Artikel:
|