Keine Falle ohne Fallensteller!

Fleischfressende Pflanzen!

Kobrapflanze (Darlingtonia)Kobrapflanze (Darlingtonia)

Urmenschen waren nicht die ersten, die sich Fallen ausdachten, um Beutetiere zu fangen.  Gott hat sich schon bei der Erschaffung der Welt viele Fangmethoden einfallen lassen, die man in der Pflanzenwelt wiederfindet unter den insektenfangenden Karnivoren.  Es wirkt immer wieder peinlich, wenn Wissenschaftler, die Gott nicht kennen, die Entstehung der raffiniertesten Lebensformen ohne ihn, den Schöpfergott, erklären wollen, wie bei den zahlreichen verschiedenen SCHLAUCHPFLANZEN, die ganze Hundertschaften von Insekten mit dem Nektar an dem oberen Rand ihrer Fanggruben anlocken.  Vom schlüpfrigen Nektarrand rutschen sie leicht in den glatt gebohnerten mittleren Schlauch, der keinen Halt mehr bietet.  Beim Versuch herauszuklettern werden sie gleich mit Verdauungssäften eingetüncht, bis sie unten in das schlauchförmige Blatt fallen, wo abwärtsgerichtete Haare jedes Herausklettern unmöglich machen.  Hier sammelt sich der Magensaft und verdaut die Insekten mit Haut und Haaren bis auf ein Paar Skelettreste aus Chitin.  Man hat festgestellt, dass der Nektar Drogen enthält (Coniin), damit die betrunkenen Insekten noch leichter in die Falle hineintorkeln.  Besonders raffiniert ist die Fensterfalle.  Ihre zahlreichen fast glasklaren Fenster im Blattschlauch gaukeln den Insekten einen Ausweg vor, während sie den kleinen Zugang nicht wiederfinden, der bei der Papageien-Schlauch pflanze eine Reusenfalle bildet durch die nach innen gerichtete Schlauchform.  

Falle eines Kannenblattes

So gibt es ja auch für unsere menschlichen Probleme viele scheinbare Auswege, aber nur einer führt in die wahre Freiheit zurück: Jesus.  Die Kobrapflanze (Skizze) streckt ihren Opfern zwei schmale Blätter wie eine Schlangen zunge entgegen, die sie mit etwas Nektar zum Eingang leitet.  Ein Wissenschaftler, der keine bessere Erklärung als den Zufall dafür kennt schreibt: Sie „gleicht nichts so sehr wie einer gelben Kobra ..., dass man sich beinahe fragen muss, wie dies ein purer Zufall und nicht eine „zielgerichtete“ mimikry-artige Anpassung sein kann.“  (Adrian Slack: Karnivoren, Stuttgart: 1985, S.74)  Da sage noch einer, man könnte nicht an Gott glauben!  Daß so was zufällig entsteht, ist doch unglaublich!  Auch das merkwürdige KANNENBLATT geht auf Beutezug mit Fallen, die aus dem Ende dünner Ranken herauswachsen.  Wie die meisten Schlauchpflanzen hat sie einen Deckel, damit nicht Regenwasser den Magensaft verdünnt.  Die kuriose westaustralische Kannenpflanze hat zusätzlich zu den glatten rutschigen Innenwänden auch noch einen Kranz Zähne und einen Kragen, die nach innen gerichtet sind.  Wen der Teufel einmal fängt, den gibt er so gern nicht wieder her.  


Schlauchfalle

Die Anziehungskraft mancher Leidenschaften genügt manchmal, um Menschen an die Sünde zu fesseln, obwohl jeder das Elend sieht, wo zum Beispiel Alkohol, Sex oder Drogen hinführen.  Ganz auf ihre Klebekraft verlassen sich die AUSTRALISCHE REGENBOGENPFLANZE und das PORTUGIESISCHE TAU BLATT, die nicht verwandt sind trotz „Ähnlichkeiten in der allgemeinen Erscheinung und gewissen Merkmalen. Aber das ist lediglich ein entwicklungsgeschichtlicher Zufall,“ (wie vor S.101)  Als „höchst seltener Zufall“ haben beide nach außen gerollte Blattknospen, die sonst von keiner Pflanze bekannt sind. (wie vor S.107)  Solche Gemeinsamkeiten findet man in der Natur immer wieder, die die Evolution nicht durch gemeinsame Vorfahren erklären kann!  Gott, der sie gemacht hat, konnte bei der Schöpfung seine Ideen einfach immer wieder wo anders einsetzen.  


Der Sonnentau streckt seine Fangarme aus

Der echte SONNENTAU hilft noch nach, indem er seine Klebetropfen an Tentakeln auf die Beute zubewegt. — Harmlos sehen die Blätter des FETTKRAUTES aus, dem größere Insekten mühelos entkommen.  Um so mehr geht ihm Kleinkram auf den Leim, das sich bei Fluchtversuchen mit der Verdauungs-Kleber-Kombination einnässt und erstickt.  Die Blätter dellen sich an der Stelle etwas, so dass sich der Verdauungssaft in einer Mulde sammelt und das Blatt die Nährstoffe aufnimmt.  Auch mit scheinbar harmlosen Lastern kann man seine Seele zu Grunde richten.  


„primitiv“ & kompliziert:
Fettkraut (links) und Venusfliegenfalle (rechts)

Die VENUSFLIEGENFALLE ist die berühmteste Insektenfresserin der Pflanzenwelt.  Bei einer Reizkombination zur Vermeidung von Fehlalarm schlägt die Fliegenklappe blitzschnell zusammen, die schnellste Eigenbewegung bei Pflanzen!  Kleine Insekten haben dann noch etwas Zeit durch das Gitter aus Dornen zu entkommen.  Nur für große Beute bemüht die Fliegenfalle ihren Verdauungsapparat, der aus den Insekten Nährstoffe holt, die im Boden fehlen.  Während einfache Insektenfresser weit verbreitet sind, ist gerade diese komplizierte Art vom Aussterben bedroht.  So sieht man es überall!  Anspruchsvollste Lebewesen sterben aus; Primitive vermehren sich massenhaft.  Man bräuchte vor dem Aussterben keine Angst haben, wenn es eine Evolution mit Neuschöpfung und Höherentwicklung gäbe, doch seit der Schöpfung Gottes hat die Natur nichts wirklich neues erfunden, von einem gewissen Spielraum zur Bildung von Varianten mal abgesehen.  Nur der Gott, der es geschaffen hat, kann uns das alles wiedergeben in der ewigen Herrlichkeit durch Jesus.  Denn so raffinierte Mechanismen können kein Zufall sein.  Da paßt alles zusammen: Form, Farbe, Lockstoffe, Biochemie zur Verdauung ...  Alles stimmt.

Schlauchfalle

In der Not frisst der Teufel Fliegen,

sagt der Volksmund, doch Not hat der Teufel nicht, denn die Menschenseelen laufen ihm scharenweise in den Rachen.  Viele denken, den gibt es nicht; aber dadurch entkommt man ihm nicht.  Im Dunkeln sieht man keine Schatten.  Aber wer Jesus aufnimmt, das Licht des Lebens, merkt schnell, wie die Finsternis uns von ihm abhält; dass „das Böse“ raffiniert ist und Verstand hat.  Für jeden Geschmack hat die Hölle ein Sammelsurium von Fallen, damit jeder nach seiner Facon verloren gehen kann.  Von Allerweltssünden wie Alkohol, Ehebruch, Diebstahl bis zu komplizierten Theorien für Gebildete; Eitelkeit für Eingebildete und Selbsterlösung für Religiöse, die auf ihre eigene Kraft stolz sind.

Wasserfalle

Will man aus der Falle heraus, muss man den Weg zurück, wie man reingekommen ist.  Aus Vergnügungssucht und Besserwisserei haben wir Gott verlassen.  Nun müssen wir die unangenehme Wahrheit einsehen und statt auf unsern Verstand auf Gott vertrauen, der uns wieder frei und fröhlich macht.  Weil wir für ihn mehr sind als Fliegen, sagt er uns im Neuen Testament der Bibel den Weg zu unserer Rettung: JESUS ist das Lamm Gottes, das die Schuld der Welt wegnimmt, damit wir nicht an der Sünde kleben bleiben.  Auf ihn hat Gott den Fluch geladen, der auf uns Menschen liegt.  Wer an ihn glaubt, kommt nicht ins Gericht.  Wer aber nicht glaubt, wird das wahre Leben nie kennen lernen.  Michael Licher, Osnabrück

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»Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das wahre Leben. Keiner kommt zum Vater außer durch mich.« Johannesevangelium 14,6

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