Reinkarnation: Kann man die Seele recyceln
Wiedergeburt des Körpers oder der Seele
Ausgerechnet in unserer Zeit des Recycling spielen auch immer mehr moderne Europäer mit dem Gedanken der Reinkarnation. Unsere Seele soll nach dem Tod nochmals in einem anderen Körper wiedergeboren werden. Zu wenig bekannt ist dagegen die christliche Wiedergeburt, die nicht einen neuen Körper schenkt sondern ein neues Herz, wofür man sich auch nicht aufs nächste Leben vertrösten lassen muss, wie ich ganz unverdient aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Jesus Christus spricht darüber im Johannesevangelium Kapitel 3:
Jesus sagte: „Ganz bestimmt: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, bekommt er das Reich Gottes nicht zu sehen.“ (Joh.3,3)
Schon Jesus musste sich darüber wundern, dass man bei der Wiedergeburt stattdessen an die heidnische Seelenwanderung dachte, wie der gebildete Theologe, der ihn diskret befragte:
„Sollte ein Mensch etwa noch mal in den Leib seiner Mutter kommen und geboren werden?“ (Joh.3,4)
Der Hinduismus in Indien ist bekannt für eine solche Seelenwanderung, aber auch alte Germanen oder Griechen kamen schon mal auf diese Idee. Wie kommt es, dass auch moderne Europäer immer häufiger damit sympathisieren? Man kann sich eben nicht recht vorstellen, dass mit dem Tod alles aus ist. Unser Bewusstsein ist doch mehr als eine Maschine aus Materie. Aber wie soll das Dasein nach dem Tod aussehen? Die Religionen der Welt haben ihren gemeinsamen Traum vom ewigen Glück im Paradies gerne sehr irdisch ausgemalt wie die ewigen Jagdgründe der Indianer oder die Walhalla der Germanen. Für unser irdisches Leben gilt aber: Was lebt, ist ständig im Wandel. Wer ein sehr irdisches Bild vom Jenseits hat, kann also beim Leben nach dem Tod leicht wieder an ein vergängliches Dasein auf der Erde denken. Das können wir uns eben viel leichter Vorstellen, weil wir nichts anderes kennen. Aber was ist damit bewiesen, außer dass uns unsere Vorstellungskraft bei göttlichen Dingen ganz gewaltig in die Irre führt. Umso dringender müssen wir uns das vom Wort Gottes erklären lassen:
„Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben, und das vergängliche nicht das unvergängliche.“ (1.Kor.15,50)
Wir können diese Dinge eben nur erfahren, weil der Sohn Gottes zu uns gekommen ist, um uns mit Gott bekannt zu machen.
„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört, und keinem Menschen in den Sinn gekommen ist, das ist es, was Gott für die vorbereitet hat, die ihn lieben.“ (1.Kor.2,9)
Ein ewiges Glück, Freude ohne Grenzen, das ist für uns nicht nur unvorstellbar! Wir haben auch gar nicht das Gefühl, dass wir da hinein passen. Auch wenn wir eher zu den anständigen und ehrlichen gehören; bei aller Religion und Moral müssen wir doch zustimmen, wie der Apostel Paulus alle Menschen einschätzt:
„Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.“ (Röm.3,23)
Die Inder müssen diese Unerreichbarkeit besonders empfunden haben. Ihr Schicksal bestimmt das Karma, die Sünden-Altlast aus dem letzten Leben. Dieser Restmüll steht dem Nirwana im Weg und verdammt sie zu einer neuen Geburt auf Erden. Man wird vertröstet mit der wagen Hoffnung langsam aufzusteigen im Kreislauf der Wiedergeburten. Der Normalverbraucher kann kaum hoffen dem je zu entkommen. Denn was sollte an seiner schlechten Seele davon besser werden, wenn sie in einem neuen Körper wiedergeboren wird vielleicht sogar als Rindvieh oder Ratte? Darum hat Gott auch etwas ganz anderes mit uns vor. Anstatt unsere unerlösten Seelen in immer neue Körper zu stecken, will er unsere Seele einmal innerlich von der Sünde befreien und erneuern – schon in diesem Körper.
Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das Herz aus Stein aus eurem Leib wegnehmen und euch ein menschliches Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten leben und meine Rechte einhalten und sich danach richten. (Hes.36,26-27)
Das ist die göttliche Neubelebung durch den Glauben an Jesus. Wer sich zu Jesus bekehrt, fühlt sich nicht gleich vollkommen, aber er bemerkt in sich einen vollkommen neuen Anfang. Es ist der Hauch der Ewigkeit, der die eigene Seele samt Gedanken und Gefühlen durchweht. Im Innern ist plötzlich eine Sehnsucht nach Gott und seiner Heiligkeit. Weil man ihn noch nicht sehen kann, wünscht man wenigstens Seine Stimme zu hören im Wort Gottes. In der Bibel erkennt man die Stimme des guten Hirten wieder. So beschreibt es Jesus:
„Der Wind weht wo er will. Du hörst sein Geräusch wohl, weißt aber nicht, wo er herkommt und hingeht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.“ (Joh.3,8)
„Diejenigen die der Geist Gottes treibt, das sind Kinder Gottes!“ (Röm.8,14)
Es hat seinen Grund, dass wir das gerade bei Jesus Christus finden. Er ist nicht irgendein Mensch!
„Jesus sagte ihnen: Ganz bestimmt: Bevor Abraham wurde, existiere ich.“ (Joh.8,58)
Jesus war Gott schon bevor er Mensch wurde. Hätte er an Reinkarnation geglaubt, dann hätte Abraham ja auch schon vor seiner Geburt existieren können und Jesus wäre nicht vor ihm gewesen! Die Vorstellung, dass Gott einmal in einem Erlöserkind geboren wird, ist so allgemein in den alten Religionen, dass der Tiefenpsychologe C.G.Jung dahinter einen Archetyp im Unterbewusstsein sieht. Einfacher ist die Erklärung der Bibel, dass Gott schon den ersten Menschen diesen künftigen Erlöser angekündigt hat, so dass alle Völker davon ein Wissen mitbekamen. Antike Herrscher und Helden gaben sich gern als solche Menschwerdung eines Gottes aus. Daher sind die Göttergeschichten der Heiden voll von zwielichtigen Charakteren: Betrüger, Ehebrecher, Mörder und Gewalttäter: Odin, Krishna, Adonis, Osiris und wie sie alle heißen – Götter die ihren Namen nicht verdienen.
Jesus sagt: „Alle die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber!“ (Joh.10,8)
Erst in Jesus ist Gott Mensch geworden und zwar nur einmal. Die Germanen fragten sich bei einem erfolgreichen König oder Volkshelden schon mal, ob er eine Wiedergeburt eines legendären Vorfahren ist, den man nach dem Tod vergöttert hat. Dabei wäre doch die Wiederholung ihrer Menschwerdung (Inkarnation) nur ein Beleg mehr, dass sie keine wirkliche dauerhafte Erlösung vollbracht haben. So wenig uns weitere Geburten auf der Erde weiterhelfen, so wenig muss Jesus noch mal Mensch werden, um sein Erlösungswerk am Kreuz zu wiederholen.
„Und so wie es dem Menschen bevorsteht, einmal zu sterben danach aber das Gericht, dementsprechend wurde auch Christus einmal hingegeben, um die Sünden vieler zu tragen. Das zweite Mal wird er ohne Sündopfer erscheinen denen zur Seligkeit, die ihn erwarten.“ (Heb.9,27)
„Denn durch ein Opfer hat er die zu Heiligenden für immer vervollkommnet.“ (Hebr.10,14)
Jesus hat mit seinem unschuldigen Tod die Schuld der Welt ganz und gar bezahlt. Er stiftet ewigen Frieden zwischen Gott und den Menschen, die zu ihm kommen. Auch Du sollst diese völlige Vergebung erhalten, wenn Du ihn nur im Glauben darum bittest und zugibst, dass die Sünde Dich von Gott trennt. So kommt es zur geistigen Neugeburt aus Gott. Du bekommst ein gutes Gewissen wieder und ein innerliches Streben nach Gott durch den Heiligen Geist. Durch Gottes Geist ist Jesus von den Toten auferstanden zu einem unvergänglichen Dasein anders als auf dieser Erde. Das steht uns dann auch bevor!
Als Argument für Seelenwanderung weist man gerne auf Menschen hin, die Erinnerungen oder Fähigkeiten aus einem früheren Leben zeigten. Doch das beweist gar nicht, dass dasselbe Ich wieder in einen anderen Körper gelangte. Man sieht daran höchstens, dass Menschen für Einflüsse und Täuschungen einer geistigen Welt offen sind, wo das Leben Verstorbener gut bekannt ist. Das bestätigen kulturabhängige Einzelheiten angeblicher Reinkarnationsfälle. (Tabelle "Wiedergeburt") Wer mit Spiritismus und Hypnose die geistige Welt des Jenseits erforscht, begibt sich wie ein Schaf unter die Wölfe. Vertraue Dich bitte dem guten Hirten Jesus an, der Dich zu Gott führt in das ewige Leben, damit es für Dich nicht ein Wiedererwachen gibt im Jenseits, in der Verdammnis fern von dem Gott, der Dein ewiges Glück bedeutet. Unser Stolz sträubt sich dagegen nur auf Gott und sein Wort zu vertrauen und Jesus im Gebet anzusprechen. Wer sich aber überwindet, darf Gottes Reaktion auf den Glauben an Sein Wort erfahren. M. Licher
**Quellen: Hans Hartmann ´52 „Totenkult in Irland“ / „Lexikon der keltischen Mythologie“ / „Das Totenbuch der Maya“ S.34 Wiedergeburt / Hummel „Reinkarnation“
Bibelstellen:
Johannes der Täufer über Jesus:
Der nach mir kommt, war vor mir. (Joh.1,15)
„Auch die Schöpfung wird frei werden von der Unterwerfung unter die Vergänglichkeit zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“ (Rö.8,21)
„Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig vonEsigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel zum Tod und zum Jenseits.“ (Offb.1,17b+18)
„Auch die Schöpfung wird frei werden von der Wnterwerfung unter die Vergänglichkeit zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“ (Röm.8,21) „... wir sehnen uns nach der Erlösung unseres Leibes.“ (Röm.8)
„Denn durch ein Opfer hat er die zu Heiligenden für immer vervollkommnet.“ (Hebr.10,14)
„Soviele ihn aufnahmen, denen gab er das Vorrecht Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Geblüt und Bestreben der Menschen geboren wurden sondern aus Gott.“ (Joh.1,13)
„die würdig sein werden der / In der Auferstehung werden die Menschen sein wie die Engel und nicht mehr (Luk.20,35)
Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das Herz aus Stein aus eurem Leib [e. Fleisch] wegnehmen und euch ein menschliches [e. fleischliches] Herz geben. * Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten leben und meine Rechte einhalten und sich danach richten. (Hes.36,26-27 s.a. 11,19)
„Dieser, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünde dargebracht hat, hat für immer an der Seite Gottes Platz genommen.“ (Hebr.10,12)
„Sonst hätte er oftmals leiden müssen von Anfang der Welt an. Nun aber ist [Christus] nur einmal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde aufzuheben aufgrund () der Vollendung.“ (Hebr.9,26)
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