Was wussten die alten Germanen

Odin und die Götterdämmerung

Was wussten die alten Germanen über das Ende der Welt?  Ihr Glaube an den Weltenbrand erinnert an die christliche Apokalypse.  Aber während das Reich von Jesus Christus dann erst richtig anfängt, erwarteten die Germanen die Götterdämmerung.  Ihre Götter sollten mit der Welt untergehen.  Was sind das für Götter, die die alten Griechen auch Dämonen nannten?  Warum sollen sie untergehen?  Das erfahren wir durch den wahren Gott, der die Welt erschaffen hat und in Seinem Sohn zu uns Menschen kam.  Auf seinen Reisen begegnete dieser Jesus Christus einem Verrückten, der sich an Orten herumtrieb, um die anständige Menschen einen Bogen machen.  Als Jesus in seine Nähe kam, raste er auf ihn zu und schrie ihn an:

„Was haben wir mit Dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist Du hergekommen um uns vor der Zeit zu quälen?“ (Mt.8,29)

Menschen, deren Gewissen belastet ist, haben oft ein Gespür dafür, dass ihre Sünde einmal bestraft wird.  Sie wittern bei unterschiedlichsten Gelegenheiten, dass sie von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.  Noch mehr gilt das für die bösen Geister, die unsere Welt beherrschen und auch diesen Mann.  Er litt nicht an einer körperlichen Krankheit sondern stand unter dem Einfluss von Dämonen, wie man die Geistermächte nennt, die Heiden für Götter halten.  Diese Dämonen erkennen Jesus Christus sofort: „Ich weiss, wer Du bist: der Heilige Gottes!“ (Mk.1,24)  Sie erkennen ihn wieder, weil sie als abtrünnige Engel mit Satan im Himmel gegen Gott rebellierten.  Daher wissen sie auch, dass sie verurteilt sind, einmal durch den Weltenrichter in die ewige Verdammnis der Gottesferne zu kommen.  

„Gott hat nämlich Engel, die sündigten, nicht geschont, sondern mit Fesseln in der Finsternis eingekerkert, um sie zur Auslieferung ans Gericht zu verwahren.“ ​(2.Petr.2,4)  

Wie kommen diese geistigen Mächte aber nun dazu in dieser Welt mitzumischen?  Die Heilige Schrift berichtet uns, dass Gott dem Menschen die Erde übergeben hat.  Wie sich der Mensch nun von Gott abwandte, kam er unter den Einfluss der Dämonen, die auch heute noch in unserer Welt mächtig wirksam sind, (Eph.2,2) solange wir nicht die Befreiung durch den Glauben an Jesus annehmen.

Der Satan ist in Sünde gefallen, weil er unbedingt sein wollte wie Gott: „Ich will genauso sein wie der Allerhöchste.“ (Jes.14,14)  So hat er auch versucht, die ersten Menschen zu verlocken: „Ihr werdet sein wie Gott…“ (1.Mo.=Gen.3,5)  Doch stattdessen kam der Todesfluch über die Erde.  Der Verlockung Gott zu sein konnten viele nicht widerstehen.  Herrscher und Helden der Frühgeschichte gaben sich als Menschwerdung Gottes aus und wurden nach dem Tod vergöttert.  So entstanden die Götterlegenden der alten Heidenvölker, die allzu menschlich anmuten.  Schauen wir nur ins Strafregister des germanischen Hauptgottes Odin.  Betrug, Raub, Unzucht, Vergewaltigung, Sodomie, Menschenraub, Kriegstreiberei und Zauberei, die den heidnischen Germanen als unehrenhaft galt.  Mancher heidnische Germanenfürst hat Zauberer hingerichtet oder des Landes verwiesen.  Der Name Odin oder Wodan soll „Wüte rich“ bedeuten.  Vom Teufel sagt die Bibel:

„Der Teufel hat grosse Wut, weil er weiss, dass er wenig Zeit hat.“ (Apk.=Offb.12,12)  

Die faszinierende Macht der Dämonen hält Menschen im Bann.  Ein moralisches Vorbild sind solche Götter nicht.  Dem Schwerverbrecher Odin diente man mit schweren Verbrechen.  Man opferte ihm Menschen, die erhängt wurden nach Odins Vorbild, der 9 Tage am Baum hing.  Noch im 11. Jahrhundert fanden in Schweden Menschenopfer statt, die zu Verfolgungen der Christen Anlass gaben, die nicht mitmachten.  Wie dankbar müssen wir sein, dass Gott uns durch die Botschaft des Evangeliums von Jesus von solchen Abscheulichkeiten befreit hat, die in anderen „Kulturen“ wie Indien oder Mittelamerika noch viele Jahrhunderte weiter gingen.  Der Apostel Paulus sagt dazu:  

„Was die Heiden opfern, das opfern sie den Dämonen und nicht Gott!“ ​(1.Kor.10,20)

Ein Historiker sagt: „Das Dasein der Götter ist also befristet, und nicht von ungefähr: sie haben durch Verbrechen und Kriege wie die Menschen Schuld auf sich geladen.“ (Simek „Lexikon der germanischen Mythologie“ Stuttgart ’84 s. Ragnarök)  Sie sind weder allwissend noch allmächtig.  Statt der Liebe Gottes treiben sie selbstsüchtige Interessen.  Aus Neid, Machtgier, Rachsucht oder Wollust geraten sie untereinander in Streit.  Wo ihre beschränkte Macht endet, versuchen sie es mit Intrigen und Hinterlist.  Jesus erklärte sehr treffend, warum solche Götter zum Untergang bestimmt sind:  

„Wenn ein Reich gegen sich selbst entzweit ist, wird dieses Reich keinen Bestand haben.“ (Mk.3,24) „Und wenn ein Satan den andern Satan vertreibt, ist er mit sich selbst uneins. Wie wird dann sein Reich bestehen?“ (Mt.12,26)

Welcher Mensch sollte aber unsere Welt wieder von der Beherrschung durch die Mächte der Finsternis befreien, wo wir doch alle der Sünde verfallen sind, wenn nicht Jesus Christus.  Denn in ihm ist Gott selbst Mensch geworden, ein Mensch, auf den der Satan keinen Einfluss ausüben konnte.  Darum konnte Jesus sein unschuldiges Leben in den Tod geben, um die Schuld der Menschheit abzutragen.  Und so erlöst er alle, die ihm glauben, von dem Fluch der Sünde und des Todes!  

„Nun wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen.“ (Joh.12,31) „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst, indem er ihre Fehltritte nicht anrechnete, und unter uns die Botschaft von der Versöhnung gab.“ (2.Kor.5,19)

Der dämonisierte Mann wurde von seinen Umtrieben durch Jesus befreit, aber die Geister hielten gleich Ausschau, um in irgendwelchen anderen Lebewesen ihre Lüste zu befriedigen bevor ihre Zeit endgültig gekommen ist.  So fuhren die Geister aus dem Mann in eine Schweineherde, wo sie aber auch nicht bleiben konnten, weil die Schweine ersoffen sind. (Mk.5,13)  Wenn diese Geister einmal wieder in einen Menschen gelangen, könnten sie uns Erinnerungen aus dem Leben des Verrückten und der Schweine erzählen.  So erklären sich „Rückerinnerungen an frühere Leben“ nicht durch Seelenwanderung (=Reinkarnation) sondern die „Geister wanderung,“ die Jesus auch mal erwähnte:  

„Wenn aber der schmutzige Geist den Menschen verlässt, zieht er umher durch öde Gegenden, sucht Erholung und findet keine. Dann sagt er: Ich will in meine Behausung umkehren, wo ich herkomme. Und er kommt und findet sie ungenutzt, ausgefegt und herausgeputzt. Dann geht er hin und nimmt 7 Geister mit sich schlimmer als er selber. Und sie ziehen ein und wohnen drin. So geht es dem Menschen am Ende noch schlechter als am Anfang. So wird es auch diesem bösen Geschlecht gehen.“ (Mt.12,43...)

In Europa hat man zwar äußerlich die Heidengötter ausgeräumt, aber Jesus Christus ist bei sehr vielen noch immer nicht richtig eingezogen.  Die Herzen sind also „unbewohnt“ oder „leerstehend“, offen für alle Arten Ersatzreligion wie Spiritismus, Esoterik oder New Age, bis die germanischen Dämonen wieder einziehen schlimmer als vorher.  

„Ein Hund kehrt zu seinem Erbrochenen zurück und ein gewaschenes Schwein zum Wälzen im Dreck.“ (2.Petr.2,22)  

Man sagt: Weil die Germanen das Christentum nur aus Zwang oder politischer Berechnung angenommen haben, soll man jetzt zu den alten Heidengöttern zurückkehren.  So gibt man zu, dass man den Christenglauben nur als äußerliches Drumherum kennt und keine innerliche Bekehrung zum Sünderheiland Jesus erlebt hat.  

Es ist aber auch jetzt noch für Dich möglich zu Jesus umzukehren und ein echter Christ zu werden, damit Du nicht vom scheinbaren Glanz falscher Götter betrogen wirst.  Bete heute noch zu Jesus!  

Wer gegen Staatsreligion und Glaubensverfolgung ist, muss zum ursprünglichen Christentum umkehren, nicht zum Heidentum, aus dem das Prinzip der Staatsreligion kommt.  Die ersten christlichen Germanen wurden von Heiden verfolgt, mancherorts bis ins 2. Jahrtausend.  

Deutschland wurde schon im 7./8. Jahrhundert von irischen Wanderpredigern missioniert, bevor es Bonifatius unter die römisch-katholische Zentralmacht brachte.  Wo das Christentum nur äußere Fassade ist, verfällt man in der Endzeit wieder den Germanengöttern, denen enge Vertraute Hitlers sehr ergeben waren.  Der Kriegsgott Odin galt als Anführer der Geisterscharen und Herrscher des Totenreiches.  Der startet in der Apokalypse seinen letzten blutigen Feldzug.  

„Und ich sah ein fahles Pferd. Und der darauf saß, den nannte man „Tod“ und das Totenreich folgte ihm. Und ihm wurde Macht gegeben über ein Viertel der Erde zu töten mit dem Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.“ Apokalypse=Offb.6,8

Aber danach kommt Jesus wieder und das Reich Gottes bricht an!  Willst Du auch dabei sein?  Dann bekehre Dich bitte jetzt zu Jesus!  Michael Licher

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