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Was hat Genetik mit der Bibel zu tun?
Jakob und die Herde Labans
1. Mose 30,32 …
Was hat Genetik mit der Bibel zu tun? Genetik ist doch eine moderne Wissenschaft und die Bibel ein altes Buch mit Geschichten von Nomaden irgendwo im Orient? Doch diese Leute hatten es mit dem lebendigen Gott zu tun, der sich schon vor 4000 Jahren besser in der Genetik auskannte als heutige Nobelpreisträger zusammen. Man vergleiche nur einmal die Geschichte von Labans Herde mit den Erkenntnissen der modernen Genetik-Wissenschaft.
Und zwar war das so: Laban, der Viehbesitzer, hatte eine Herde mit schwarzen Schafen und gefleckten, und seinen Neffen Jakob ließ er auf diese Schafe aufpassen. Als er ihn dann fragt, was er dafür haben will, sagt Jakob, er will die gefleckten Schafe aus der Herde für sich haben als Bezahlung, denn der fromme Jakob hatte von ganz vielen gefleckten Schafen geträumt (Gen.31,10).

Das hat der geizige Laban natürlich gerne mitgemacht, denn die gefleckten Schafe waren ja nur ganz wenige. War Jakob nicht ein Dummkopf, auf Gottes Eingebungen zu achten?
Was Laban nicht wußte, sagt uns die moderne Genetik. Denn Gott hat bei der Schöpfung den Menschen und Tieren dasselbe Erbgut gleich zweimal gegeben. Das war nicht nur eine Sicherheitskopie, falls mal irgendwo ein Tippfehler entsteht. Dadurch, daß man von jedem Elternteil je einen Satz dieser Gene bekommt, konnten die geschaffenen Arten sehr viele verschiedene Varianten und Unterarten hervorbringen (Rekombination).
Wenn wir nun Labans Schafen in die genetischen Karten schauen, sehen wir plötzlich, daß sie auch die Erbinfos (Gene) doppelt haben, die ihre Farbe bestimmen. Da gibt es auch Schafe die beide Merkmale in den Genen haben: schwarz und gefleckt (Genotyp), und trotzdem sehen sie schwarz aus (Phänotyp), denn das Merkmal schwarz ist stärker (dominant), das andere sieht man erst, wenn beide gefleckt sind (rezessiv).

Und das heißt: wenn Jakob die gefleckten Schafe von den anderen trennte, dann hatten die schwarzen trotzdem noch das gefleckte Merkmal in den Genen und bekamen immer wieder mal ein geflecktes Schaf. Jakobs gefleckte dagegen konnten keine schwarzen Schafe mehr bekommen, weil sie das Merkmal für schwarz gar nicht mehr hatten!

Und so erklärt uns die moderne Vererbungslehre (unter anderem), warum die Herde Jakobs immer größer wurde und die Labans immer kleiner.
Schließlich war Jakobs Herde genauso groß wie die von Laban. Der war natürlich sauer, und für Jakob wurde es Zeit, nun in seine Heimat zurückzukehren. Und diese Geschichte steht nicht in der Doktorarbeit eines Biologen sondern aus dem alten Testament der Bibel, die uns auch heute noch vieles zu sagen hat. Sicher wird man durch Bibellesen kein Wissenschaftler. Wahrscheinlich hatte Jakob primitive abergläubische Vorstellungen, wie man die schwarzen Schafe dazu bringt, gefleckte zu zeugen, und trotz dem hatte er seinen Zeitgenossen etwas voraus, wie auch heute alle, die auf den wahren Gott vertrauen. M.Licher, 9/97
Jesus – der gute Hirte
Natürlich kennt sich Gott nicht nur bei den Genen von Tieren und Menschen bestens aus. Auch über unsere Seele weiß keiner wie er Bescheid. Und damit es unserer Seele in diesem Leben und in der ewigen Welt richtig gut geht, hat er uns der Fürsorge von Jesus Christus anbefohlen, in dem er selbst Mensch geworden ist, um mit seinem Tod unsere Schuld zu bezahlen und uns aus dieser verkehrten Welt herauszubringen. Darum höre auch Du auf Jesus Christus, der Dir freundlich zuruft:
Der Hirte ruft seine Schafe mit Namen und führt sie heraus und sie folgen ihm, weil sie seine Stimme erkennen. Ich bin der gute Hirte und ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es zurückzunehmen. (Joh.10)
Bewegt es nicht Dein Herz, spricht es Dich nicht an, wenn Jesus Dir sagt, daß er für Deine Sünden gestorben ist und Dir Vergebung und ewiges Leben schenken möchte? Jeder darf im Glauben zu ihm kommen und neu anfangen. Nur man muß die Karten offen auf den Tisch legen und seine Fehler zugeben. Mit Ausreden und frommem Schein kommt man bei Gott nicht durch. Wie man bei den schwarzen Schafen nicht alles sehen kann, mag auch jetzt noch manches im Herzen der Menschen schlummern. Doch Jesus sieht ins Innere der Menschen und wird uns danach beurteilen, wenn er die Böcke von den Schafen trennt, um jedem den verdienten Platz für die Ewigkeit zuzuweisen (Mt.25,32). M.Licher
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link auf diesen Artikel:
Literatur: Larry Gonick/Wheelis: Genetik in Cart., Parey Berl.89, Die Bibel
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