Aus Wassermangel ausgefallen? 

Die Sintflut hat kein Volk so schnell vergessen!

Von der großen weltweiten Überschwemmung der Erde, die man Sintflut nennt (altdeutsch: grosse Flut), erzählt man sich auch nach vielen Tausend Jahren noch bei vielen Naturvölkern — ebenso wie in unserem Deutschen Heimatland, wo sie allerdings viele schon für ein erfundenes Geschichtchen halten.  

Weltweit verstreute Sintflutberichte

Dabei ist unbestritten, dass die meisten Völker Berichte von einer solchen Urflut in ihrer Vorzeit überliefert haben.  Natürlich gibt es überall mal eine Überschwemmung, aber dafür baut man nicht wie Noah ein Riesenboot, um sich darin mit Tieren zu retten, sondern bringt sich einfach auf dem nächsten Hügel in Sicherheit.  Die große Sintflut, die so vielen Völkern im Gedächtnis geblieben ist, muss schon ein besonderes gemeinsames Ereignis der frühen Menschheit gewesen sein.  Immer wieder stimmen erstaunliche Einzelheiten bei den Berichten anderer Völker mit dem der Bibel überein.  

Die Tepanecos in Mexiko erzählen von genau 40 Tagen Regen genauso lang wie bei Noah (1.Mose 7,12).  Auch andere Völker wissen, dass ihr Noah Vögel aussandte, um zu sehen, ob das Land schon trocken war (8,6+8).  Die Maori in der Südsee erzählen wie viele andere im Zusammenhang der Flut von der Stiftung des Regenbogens wie bei Noah (9,13).  Auch ein Turmbau und die Sprachverwirrung aus der Bibel tauchen bei ganz anderen Völkern wie den Massai in Afrika im selben Zusammenhang wieder auf (1.Mose 11).  Die Babylonier im Orient geben sogar dieselbe Gegend als Landeplatz des Rettungsbootes der Arche an, den Ararat in Armenien (1.Mose 8,4); und chinesische Schriftzeichen scheinen anzudeuten, dass in der Arche genau 8 Personen waren, Noah und seine 3 Söhne mit ihren Frauen (F. Hartmann, Stuttg. 99).  

Wenn es in den heidnischen Mythen nicht erstaunliche Übereinstimmungen mit den Berichten der Bibel gäbe, wäre man nicht auf die Erklärung gekommen, dass sie von christlichen Missionaren dorthin gebracht wurden.  Doch das kann nicht stimmen, denn dann müßten die Legenden auch vieles andere aus der Bibel enthalten und nicht nur die frühe Urgeschichte, die die frühe Menschheit vor ihrer Zerstreuung gemeinsam im Zweistromland erlebt hat.  Die meisten Berichte wurden auch gar nicht von Missionaren sondern von Völkerkundlern gesammelt.  

Wassermangel — Sintflut trockengelegt?

„Weil es Gott nicht gibt, kann er keine weltweite Sintflut machen.“  beruhigen sich viele mit einem Blick auf den Himalaja: „Soviel Wasser gibt es auf der ganzen Erde nicht, um auch die höchsten Berge zu überfluten!“  Als wenn Gott nicht daran denkt, wo er das Wasser hernimmt, wenn er eine Sintflut ankündigt!  Die Bibel sagt gar nicht, dass eine weltweite Sintflut unsere heutige Welt überschwemmt hat sondern die damalige Welt, die ganz anders aussah.  

Die Wissenschaft bestätigte durch Alfred Wegeners Kontinentaldrifttheorie, dass unsere Kontinente aus einer großen Landmasse entstanden sind, wie es im Schöpfungsbericht der Bibel erwähnt wird.  Bei der „Teilung der Erde“ kurz nach der Sintflut sind die heutigen hohen Gebirge wie Alpen, Anden, Himalaja erst aufgefaltet worden (1.Mo.10,25).  Die Berge, die die Sintflut überschwemmte, reichten selten über 2000m (in einer tektonisch/geologischen Erdkarte als „präkambrische“ Faltengebirge zu finden).  Die Ozeane mit mehr als 2/3 der Erdoberflaeche und 4000m Tiefe würden über 2700m erreichen, wenn die Erdoberfläche durch eine apokalyptische Sturmflut hinreichend eingeebnet würde.  

„Wo kommt bloß all das Wasser her?“

Das werden sich die Menschen gefragt haben, als die Sintflut über sie hereinbrach.  Als Noah die Arche baute, hatten sie noch gespottet, wie er seinen unsichtbaren Gott so ernst nehmen kann.  Als sogar die verstandlosen Tiere durch ihren Instinkt zu Noahs Arche kamen wurde ihnen langsam mulmig, und als ihnen das Wasser schließlich bis zum Hals stand, hatte die Arche schon abgelegt und war am Horizont verschwunden.  Und das traurige Schicksal dieser Leute sollten wir uns als Warnung nehmen, weil wir genauso gedankenlos dem kommenden Untergang der Welt entgegengehen, wenn Jesus Christus, der Sohn Gottes wiederkommt, um diese Welt zu richten.  

40 Tage Dauerregen können sogar aus heiterem Himmel kommen, wenn nur die Erdkruste in Bewegung gerät, wie es auch in der Apokalypse wieder passieren wird.  Wenn heisse Lava das Ozeanwasser zum Sieden bringt, schießen Wasserdampffontänen in die Luft, wo es nach einigen Kilometern schon unter 50 Grad unter Null ist.  Wenn die Wasserdampffontänen nur hoch genug steigen, können sich auf dem Rückweg zur Erde zentnerschwere Hagelkörner bilden, wie es die Apokalypse vorhersagt, wenn die Erdkruste noch mal in Bewegung gerät — ein Zusammenhang, von dem der Apostel Johannes nichts wissen konnte, als er vor 2000 Jahren die Apokalypse schrieb (Apk.=Offb.16,18+21).  Aber Gott zeigte ihm, was die Zukunft bringen wird.  

Eine Prophezeiung, die sich schon erfüllt:

Unsere Zeitgenossen, die über das Strafgericht der Sintflut lästern, bestätigen nur, was der Apostel Petrus schon vor fast 2000 Jahren über die Endzeit voraussagte, dass man die Sintflut dann leugnen wird (im 2. Petrusbrief 3,5-6).  Durch eigene Schuld haben wir dieses Wissen verloren, denn die Erde ist voll von Spuren dieser unvorstellbaren Wasser-Katastrophe.  „Aus der Rückkehr von Jesus Christus ist doch nichts geworden!“ spottet man, anstatt daran den Ernst der Lage zu begreifen, dass Gott in seiner Liebe und Geduld so lange wartet, ob nicht noch irgendeiner umkehrt und seine Sünden bei Jesus am Kreuz abliefert, wo man im Glauben ewige Vergebung findet.  

Das eigentliche Wunder ist also, dass das Land nach der Flut wieder auftauchte.  Vielleicht kann das die moderne Geologie verständlich machen, weil die leichteren Kontinente wie ein Holz im Wasser in dem schwereren Erdmantel schwimmen.  Wurden durch die globale Flutkatastrophe riesige Gesteinsmassen von den Kontinenten in die Ozeane verlagert, müsste der Auftrieb die Kontinente etwas verzögert wieder hochdrücken, genauso wie Skandinavien nach der Eiszeit aufstieg, als die Last der kilometerdicken Eiszeitgletscher weg war.  

Nur ein Wunder kann uns noch retten

Es ist in der Tat nur durch ein Wunder zu verstehen, dass Noah mit seinen Begleitern in der Arche diese Sintflut überstehen konnte, um die Erde neu zu besiedeln, die von der menschlichen Ungerechtigkeit befreit aus den Wassern der Sintflut wieder auftauchte.  Und es ist ebenso ein Wunder, dass wir schuldbeladenen Sünder in Gottes ewige Welt hineinkommen sollen, in der Gerechtigkeit wohnt.  Der Weg dahin führt über den Glauben an den Sohn Gottes, Jesus Christus, denn auf ihn hat Gott am Kreuz die Strafe gelegt, die er uns erlassen möchte!  Darum lass Dich taufen auf den Glauben an Jesus Christus, damit er Deine Sünden wegwäscht und Deine Seele in sein ewiges Reich mitnimmt.   M.Licher

„Wie in den Tagen Noahs wird die Rückkehr des Menschensohnes sein.  Sie ahnten von nichts, bis die Flut kam und alle wegraffte.“  Matth.24,37/39

 

email schreiben

  

link auf diesen Artikel: