Woher stammt die Liebe
Liebe ist das, wonach sich alle Menschen sehnen, doch denkt man dabei immer weniger an den Gott, den Urheber der wahren Liebe als vielmehr an jenes kurze Vergnügen der sterblichen Leiber.

Am Anfang war die Liebe
Die Erfindung der Liebe soll nach der Evolutionslehre der erste grosse Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte des Lebens sein — noch bevor sich die Enkeln der Urzelle entschlossen hatten, ob sie Tiere oder Pflanzen werden wollten. Sind Wissenschaftler schon verlegen die Entstehung der merkwürdigen Spielart zu begründen, die man sexuelle Fortpflanzung nennt, so fragt man lieber erst gar nicht, warum sich die Lebewelt unterteilt hat in Pflanzen, die mit Sonnenenergie Sauerstoff produzieren, und Tiere, die ihn wieder verbrennen? Man sagte, die beiden chemischen Apparate könnten sich gegenseitig stören, doch entdeckte man Einzeller, die bei Bedarf umschalten, mal Sauerstoff erzeugen und mal verheizen. Wenn die Evolution unsere Welt gestaltet hätte durch das Überleben des Stärkeren, warum sind die Pflanzen so selbstlos der Tierwelt ein lebenlang als Sauerstoffproduzenten zu dienen, um dann am Ende auch noch voller Undank von ihnen gefressen zu werden? Dabei würde ihnen ihr eigener Sauerstoff, die siebenfache Energie liefern, als sie haben! Ja, durch die Evolution wären wir geschlechtslose grüne Männchen geworden, die sich mit Blattgrün in der Haut zum Sauerstoff-Tanken in die Sonne legen und durch Ableger vermehren. Aber Gott sei Dank, kann man da nur sagen, dass er die Welt nicht so gemacht hat und die Pflanzen den Tieren und dem Menschen zur Nahrung gegeben hat.

Half Gott der Liebes-Evolution auf die Sprünge?
Zwar koennen auch die geschlechtslosen Bakterien beim „Kuscheln“ ein paar Gene vom andern aufnehmen, sogar von toten Überresten ihrer Artgenossen (man nennt das Konjugieren) — doch von einer geschlechtlichen Fortpflanzung ist das weit entfernt. Mit vielen kleinen Entwicklungsschritten kommt man kaum zur sexuellen Fortpflanzung, denn die ist schon bei den Einzellern, den Protisten oder Protozoen, die den Sex erfunden haben sollen, ein komplizierter Teilungs- und Kombinations-Vorgang, bei dem jedes Chromosom an seiner Stelle bleiben muss. Bei der Partnersuche der Geschlechtszellen (mit halbiertem Chromosomensatz) achten schon Einzeller darauf, sich nicht mit Verwandten einzulassen.
So unglaublich schon dieser angebliche Urknall der Sexualität ist, ist es damit doch keineswegs getan, denn die Evolutionsgläubiger benoetigen doch noch zahlreiche ebensogrosse Umwandlungen um die Vielfalt der Lebewesen zu erklären, bei denen die Geschlechterunterscheidung völlig verschieden funktioniert. Viele einfache Lebensformen haben nur einen einfachen Satz ihrer Erbinformationen, während die komplizierten einen doppelten haben (haploid und diploid). Die Farne bilden abwechselnd eine kleine (kaum bekannte) Pflanze mit einfachem Satz, die dann wieder die richtigen Farne mit doppeltem Satz erzeugen. Oft sind die Gene bei beiden Geschlechtern gleich. Das Geschlecht wird über Hormone durch die Umgebung festgelegt und kann bei manchen Fischen sogar nachträglich geändert werden. Bei Mensch, Säugetier und vielen Pflanzen wird es durch ein Geschlechtschromosom festgelegt, das nur das Männchen hat. Bei Vögeln und Schmetterlingen hat das Weibchen dieses Chromosom (mann könnte auch sagen, die Männchen legen die Eier, doch per Definition werden nur bei Seepferdchen die Männer schwanger). Und bei Bienen oder Ameisen entstehen Männchen aus unbefruchteten Eiern (mit einfachem Chromosomen-Satz), während die anderen bei der Befruchtung ihren doppelten Satz erhalten und sich zu Königin und Arbeiterinnen entwickeln. Sowenig die Sexualität sich langsam entwickelt haben kann, sowenig kann man sich langsame Übergänge zwischen diesen ganz verschiedenen Varianten denken. Und das war erst die Grundorganisation der Erbinformationen. Wie verschieden und raffiniert sind die zahllosen Spielarten der Sexualität in der Lebewelt? Aber darüber mehr ein andernmal.
Sexual-Moral aus dem Tierreich?
Viel tiefgreifender als alle Unterschiede im Tierreich ist der zur menschlichen Sexualität. Längst wollen viele die Unterschiede verschwimmen lassen, die ihre Moral (oder besser Unmoral) aus dem Tierreich ableiten. Doch selbst wenn man christliche Werte und die Bibel beseite läßt: allein die biologischen Tatsachen stellen solche Leute als Lügner hin! Der Mensch ist das einzige „Säugetier“ das nicht einem festen Zyklus unterworfen. Während alle Tiere der Brunstzeit unterworfen sind, entscheidet der Mensch selbst wann und wo er sich der Liebe widmet. Der Mensch ist das einzige „Säugetier,“ bei dem sich die Partner beim Verkehr "die Vorderseite" oder besser das Gesicht zuwenden! Dass dies nicht nur "altmodische Sitten" sind, zeigt schon die körperliche Beschaffenheit im Gegensatz zum zum Affen, die dafür ausgelegt ist, was zu belegen ich den Fachbüchern überlasse. Uns genügt es festzustellen, dass darin deutlich zum Ausdruck kommt, dass es beim Menschen um den Ausdruck einer persönlichen Beziehung geht, die Tieren fremd ist. Wenn Menschen sich wie Tiere benehmen, zwanghaft ihren momentanen Lüsten folgen und auch sonst manches von Tieren abgucken, dann liegt das nicht etwa an unserer Abstammung aus dem Tierreich, sondern an dem Sündenfall der ersten Menschen, durch das unser Herz abgrundtief verdorben wurde, und alles Böse hervorsprudeln läßt, das die Schöpfung Gottes auf den Kopf stellt. „Wer Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde!“ sagte schon Jesus Christus, der gekommen ist, um sein Leben für uns verlorene Menschen zu geben, damit wir frei werden von der Herrschaft der Sünde, um dem lebendigen Gott zu dienen. ML. Licher, Osnabr.
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TIP: Evolution der Geschlechter
So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Joh. 3,16
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