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Sterbestunde mit Maria: Sind Dir Deine Sünden vergeben?
Glücklich, wer Vergebung fand
Ist es nicht an der Zeit, Klarheit zu suchen, ob wir mit Gott im Reinen sind, damit wir nicht unerwartet von Zweifeln befallen werden. Auch bekannten Katholiken ist das schon passiert. Der bekannte Pfarrer von Ars kasteite sich in jungen Jahren oft stundenlang und soll später bis 16 Stunden am Tag im Beichtstuhl gesessen haben. Als sein Leben sich dem Ende neigte, bekam er dennoch Todesängste um sein Seelenheil. Bernadette von Lourdes verbrachte fast ihr ganzes Leben als Sühnopfer im Kloster. Aber auf dem Sterbebett bekam sie solche Angst, daß sie auch die Anwesenden anflehte, für die Vergebung ihrer Sünden mitzubeten. Der marianische Priester Pater Pio, der 60 Rosenkränze am Tag gebetet haben soll, zweifelte noch auf dem Sterbebett, ob er genug getan hat, um selig zu werden!
Hat Pater Pio genug getan?
Das ist leider gar nicht möglich, denn auch nach dem besten Leben, können wir Gott höchsten sagen: „Wir sind unnütze Knechte, und haben getan, was wir schuldig waren!“(Lk.17,10) Wir sollten Gott lieben aus ganzem Herzen mit aller Kraft und jeder Fähigkeit. Auch beim frommsten Leben bleibt da nichts übrig, womit man Sünden gutmachen könnte. Noch weniger kann man für Sünden anderer sühnen! Ja, wir müssten verzweifeln, wenn nicht Jesus Christus ein vollkommenes Opfer gebracht hätte, das alle unsere Sünden ein für allemal bezahlt! Jeder, der das glaubt, bekommt Gottes Vergebung geschenkt! (Ps.49,8f; Röm.3,23)
Hat Jesus Christus nicht genug getan?
Man hält es für fromme Bescheidenheit, wenn strenge Katholiken an der Vergebung ihrer Sünden zweifeln. Doch es ist Unglaube an Gottes Zusage, daß der Tod des Herrn Schuld völlig wegnimmt. Der Stolz verleitet aber dazu, die Seligkeit verdienen zu wollen. Wer Gott die Ehre gibt, der „setzt alle Hoffnung auf die
Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi!“ (1Petr.1,7) Wer zugibt, daß er nichts tun kann, „sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube zur Gerechtigkeit angerechnet.“ (Röm.4,5...)
„So haben wir Frieden mit Gott!“ (Röm.5,1)
"Es gibt keine Verdammnis mehr, für die, die in Christus sind.“ „Ich bin über zeugt, daß weder Tod noch Leben ... uns scheiden können von der Liebe Gottes!“ (Röm.8,1+39)
Solch eine Gewißheit schenkt echter Glaube! Gott will seine Kinder nicht im Dunkel der Ungewißheit lassen. „Der Geist bestätigt uns, daß wir Gottes Kinder sind!“ (Röm8,16) Gott gab Sein Wort, „da mit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.“ (1.Joh.5,13) Darum lies bitte die Wahrheit im Neuen Testament nach!
„Jesus ist Mensch geworden, um durch seinen Tod den Teufel zu vernichten und alle zu befreien, die ihr ganzes Leben lang von der Todesangst geknechtet waren.“ (Heb.2,15)
„Die reine Liebe treibt die Furcht aus!“ (1.Joh.4,18)
Es gibt einen frommen Eifer, der an Gott vorbeiführt! Der Apostel Paulus sagt von solchen Eiferern:
„Das Wohlwollen meines Herzens und mein Flehen zu Gott für sie ist, daß sie errettet werden. Denn ich gebe ihnen Zeugnis, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit Erkenntnis. Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Denn das Ende des Gesetzes ist Christus. Wer an ihn glaubt, ist gerecht.“ (Röm.10,4)
Gib Gott die Ehre und vertraue nicht auf Deine eigenen Hilfsmittel wie Rosenkränze, Wallfahrten, Bußübungen, Meßopfer. Nur Jesus rettet vor dem kommenden Gericht, weil ER das Gericht und den Fluch für unsere Schuld am Kreuz auf sich nahm. (Gal.3,13; Joh,5,24)
Er machte Frieden durch Sein Blut am Kreuz. So hat Gott durch ihn alles mit sich versöhnt, was auf der Erde oder was im Himmel ist. (Kol.1,20)
(Kol.1,20) GOTT will durch JESUS „alles mit sich versöhnen, indem ER Frieden gemacht hat durch sein Blut am Kreuz.“
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