Marienerscheinungen, die gute Fee auf katholisch!

Maria, ein Bote Gottes?

Wer in der Bibel von Jesus liest und den Menschen, die bei ihm waren, mag es bedauern, daß er keinen davon selbst kennenlernen kann.  Sollte es da falsch sein, wenn in unserer Zeit viele meinen, daß Gott wenigstens mal einen zu uns schickt, wie an den zahlreichen Orten, an denen Maria, die Mutter des Sohnes Gottes, erschienen sein soll?  Doch bevor wir uns nach diesen Erscheinungen richten, müssen wir erst einmal feststellen, wo die wirkliche Maria erschienen ist, die Gott gesandt hat, denn Gott fordert sehr deutlich:

„Glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott ausgegangen sind (1.Johbr.4,1).“  

Auch der Satan verstellt sich nämlich hin- und wieder gerne mal als Bote Gottes (1.Kor.11,13+14).  

Zeichen und Wunder:  

Manchen genügt es schon, wenn an einem Erscheinungsort übernatürliche Wunder geschehen, oder wenn Zukunftsvoraussagen später eintrafen.  Aber auch der Satan kann und wird gerade in den letzten Tagen mit großen Zeichen und Wundern viele Menschen zu einem falschen Christus führen (Matth.24,24).  Ob wir es mit einem falschen Propheten zu tun haben, kann nur die Frage entscheiden, ob die Erscheinungen wirklich zu dem wahren Christus hinführen (5.Mose =Deut.13,2–4)!  Dazu müssen wir die Worte von Jesus im Neuen Testament mit den Lehren der Erscheinungen vergleichen.  

Fürsprache der Heiligen:  

Eine der größten Tatsachen des Evangeliums ist, daß Jesus als echter Mensch alle menschlichen Schwächen selbst erlebt hat!  Gerade darum hat er wie kein anderer Verständnis für unsere Fehler und Probleme (Hebr.4,14...)!   Seine streng erzogene Mutter konnte es nicht fassen, als er losging, um sogar schweren Sündern zu helfen, die lange gottlos gelebt hatten.  Wer Jesus als jähzornigen Richter darstellt, den nur seine weichherzige Mutter zurückhält, der verkündigt nicht den wahren Jesus!  Einen besseren Fürsprecher bei  Gott kann es nicht geben als Jesus, der selbst sein Leben als Bezahlung für die Sünde jedes Menschen hingegeben hat (Hebr.4,15/ 1.Tim.2,5/ 1.Joh.2,1).  Darum sagt der Apostel:

„Jesus rettet uns vor dem kommenden Zorn (1.Thess.1,10).“

Rosenkranz:  

Immer wieder fordern die Erscheinungen zum Rosenkranz auf, einer Gebetskette, wie sie im Heidentum sehr verbreitet sind.  Jesus sagte dazu: „Wenn ihr betet sollt ihre nicht plappern wie die Heiden, die meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen (Matth.6,7)!“  Im Gebet sollen wir wachsam und nüchtern sein, damit wir nicht in eine mystische Trance geraten, die uns den Betrügereien finsterer Mächte ausliefert (1.Petr.5,8).  

Heiligenbilder:  

Viele beten nicht nur zu verstorbenen Heiligen sondern auch zu bestimmten Erscheinungen und Abbildungen von ihnen (z.B. liebe Frau von Lourdes und Fatima, Schutzmantelmadonna, schwarze Madonna von Tschenstochau …).  Dabei hat Gott streng verboten, menschliche Bildnisse zu machen, um sie anzubeten und ihnen zu dienen (2.Mose=Exodus 20,4..).  Man sagt, das sei kein Götzendienst, weil man sie nur „verehrt“ und nicht anbetet, aber für Gott ist sogar die Habsucht Götzendienst, obwohl auch niemand sein Geld anbetet (Eph.5,5).  Es kommt eben darauf an, woran man hängt und worauf man sein Vertrauen setzt.  

Gebetserhörungen:  

Wer solche Gebete erhört, zeigt das Beispiel von Christopherus am deutlichsten.  Er wurde für eine nette Geschichte erfunden, hat aber nie gelebt und kann darum auch keine Gebete erhören!  Nur der Teufel sorgt dafür, daß wir meinen, daß solche Gebete erhört werden, damit wir von dem wahren Fürsprecher Jesus weiter abgehalten werden.  

Weihe an Maria:  

Sogar der Engel, der uns die größte Zukunftsoffenbarung brachte — die Apokalypse, das letzte Buch der Bibel —, dieser Engel verbat dem Apostel Johannes sich vor ihm niederzuwerfen!  Das durfte nur vor Gott geschehen (Apk.=Offb. 22,8+9).  Niemals wird ein frommer Mensch wie Maria verlangen, sich ihm zu weihen, denn das bedeutet eine völlige Hingabe, die nur Gott zusteht!  Eine Erscheinung, die das fordert, kann nicht die wahre Maria sein!  

Glauben und Sehen:  

Schaut man sich große Glaubenshelden wie Abraham an, dann findet man in ihrem Leben ganz selten oder gar keine Erscheinungen von Gott oder seinen Boten.  Sie ehrten Gott gerade dadurch, daß sie an ihn glaubten, obwohl sie ihn nicht sahen (Hebr.11).  Darum sagte Jesus auch: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben (Joh.20,29).“  Das Klammern an sichtbare Dinge wie Erscheinungen, Bilder und geweihte Gegenstände steht dem Glauben an die unsichtbare Macht Gottes entgegen.  Diesen Glauben schenkt uns Gott durch sein Wort — aber eine Bibel ist an vielen Wallfahrtsorten nicht zu bekommen.  Die manchmal regelmäßigen Erscheinungen, tagtäglichen Besuche erinnern mehr an dämonische Plagegeister als an einen Boten Gottes mit klarem Auftrag.  

Weihwasser, Amulette, Hostien, geweihte Gegenstände ...

... nutzen gegen Satan nichts, sonst wäre er längst machtlos.  Der Satan ist sehr listig und darum spielt er gerne vor, daß ihm solche Dinge schaden, doch auf die Dauer ist durch solchen Aberglauben noch niemand frei von ihm geworden (wie bei dem katholischen Exorzismus bei Anneliese Michel).  Jesus allein hat den Satan besiegt durch seinen Tod am Kreuz.  

„Sühnt für andere!?“  

Das klingt fromm, aber es widerspricht doch eindeutig der guten Botschaft von Jesus.  Niemals hätte Gott seinen geliebten einzigen Sohn aus dem Himmel in diese finstere Welt geschickt, um dort so schreckliches zu erleiden, wenn es irgendeinen anderen Weg gegeben hätte, die Menschen aus der Sünde zu befreien.  Doch wir Menschen können unmöglich unsere Sünden irgendwie abtragen oder sühnen.  Glauben wir, daß Jesus am Kreuz unsere Schuld ganz bezahlt hat, dann findet jeder große oder kleine Sünder volle Vergebung und wird nach dem Tod zu Jesus ins Paradies kommen — oder wir akzeptieren diese Erlösung nicht, dann werden uns keine guten Werke, Ablässe oder anderes vor der Verdammnis retten können.  Jahrtausende hat die Menscheit auf Jesus warten müssen.  Meinen wir nicht, daß wir unvollkommenen Menschen das tun können, was nur Jesus, dem makellosen Lamm Gottes, möglich war:  die Schuld der Menschheit hinwegzutragen und zu sühnen.  Weil Jesus das getan hat, darum gehört ihm: „alle Ehre und Anbetung in Ewigkeit (Offb.=Apk.5,9...).“  

Die wahre Maria…

ist nicht an einem einzigen Ort erschienen, sonst hätte sie uns sicher vor den vielen falschen Erscheinungen gewarnt!  Wie sollte sie uns auch helfen, wenn wir doch nicht hören wollen, was sie schon vor 2000 Jahren nachweislich über ihren Sohn Jesus Christus sagte:

„Was ER euch sagt, das tut.“ (Johannesevangelium 2,5)  

Der wahre Jesus,...

der die Menschheit am Kreuz erlöst hat und Dir allein ewiges Leben schenken kann, ist es nicht, wenn an manchen Orten ein „Jesuskind“ erscheint (z.B. Heroldsbach, Konnersreuth).  Jesus ist als erwachsener Mensch in den Himmel aufgefahren und vorher sagte er zu den Juden: „Ihr werdet mich von jetzt ab nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn (Matth.23,39).“  Das wird sein, wenn er wiederkommt in großer Macht und Herrlichkeit.  Willst Du dann erst aufwachen und erkennen, daß Du Täuschungen nachgefolgt bist und einem anderen gedient hast als Jesus?  Willst Du dann vergeblich anklopfen: „Herr, mach uns auf!“  und die schreckliche Antwort hören: „Ich kenne Euch nicht!“ (Matth. 24,30; 25,12)  Dann wird Dir keiner helfen von denen, die Dich jetzt beruhigen wollen, damit Du bei der falschen Maria und dem falschen Jesus bleibst!  

Jesus sagt:  „Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, der ist ein Dieb und ein Räuber… Ich bin die Tür!  Wenn jemand durch mich hineingeht, dann wird er selig werden (Joh.10.1+9!“  

Darum wähle keinen anderen Weg!  Weihe Dich nicht an Maria, sondern nutze die Gelegenheit, um Jesus richtig kennen und nachfolgen zu lernen!  Trenne Dich von allem anderen! Amulette, Weihwasser, Rosenkränze und andere Gegenstände schaden nicht dem Teufel sondern Dir, weil sie Dich von dem Glauben an den wahren lebendigen Jesus abbringen (Eph.6,12-17).  M. Licher  

Lesung aus dem Brief an die Galater
Kapitel 1, Vers 8

„Aber wenn auch wir (die Apostel) oder ein Bote vom Himmel Euch ein anderes Evangelium verkündigen, als wir es euch verkündigt haben, der sei verflucht!“

 

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