Gesucht und gefunden: 

Antwort auf die wichtigste Frage!

Beim Konfirmandenunterricht:  In einer Raumecke hing ein Kruzifix, ein Kreuz mit dem Bild des angenagelten Jesus von Nazareth.  Was bedeutet das?  Das habe ich mich damals gefragt, vor über 30 Jahren, als ich dort saß und ein junger Pfarrer mit uns über Kommunismus und Sexualität redete.    Dann gab es in der Kirchengemeinde noch einen strengen, alten Mann, bei dem wir Kirchenlieder auswendig lernen sollten.  Aber die Frage nach dem Kreuz wurde nicht beantwortet.  Wurde es als selbst verständ lich vor aus gesetzt oder wussten sie es selber nicht?    Christiane F. („Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, Stern-Verlag 2004) machte ihre ersten Drogenerfahrungen in einem evangelischen Jugend zentrum in Berlin; ich wurde zum Raucher bei einer Disco-Party beim Konfirmationsunterricht.  

Auf der Suche:  In den Jahren danach war ich ständig auf der Suche und las viele Bücher – Micky Maus, Karl May, Simmel bis zu Büchern über Buddhismus und Katholizismus, etc. Carlos Castaneda und seine religiösen Drogenerfahrungen in Mexiko beein druckten mich, wie viele andere damals auch.  Zu dieser Zeit experimentierte ich mit LSD, Shit (Haschisch), H (Heroin) und ich war überzeugt, dass es eine unsicht bare Welt gibt.  Es machte mir Angst einer unsichtbaren Wirklichkeit mit Geistern und Dämonen ausgeliefert zu sein.  Drogenkult, Zauberei und Geisterkult hängen zusammen.  

Befreiung:  Abends war uns oft langweilig und es gab in Hann. Münden eine christliche Teestube.  Da wurde über die Bibel diskutiert und es gab Schmalzbrote und süßen roten Tee.  Es war ein Dienstagabend im Oktober 1975 und hier hörte ich zum ersten Mal, soweit es mir bewusst ist, warum dieser Jesus Christus am Kreuz angenagelt war.  Er starb für meine Sünden, damit ein gerechter Gott mich annehmen kann.  Er bezahlte dort die Strafe für meine Schuld.  Intuitiv wusste ich, die Wahrheit gefunden zu haben.  2 Tage später am 23. Oktober 1975 war die Teestube wieder auf und ich nahm damals den Herrn Jesus in mein Leben auf.  

„Ich bin ein verlorener Sünder, Herr Jesus, hilf mir!“  Ein älterer Teestuben mitarbeiter schlug mir, vor dieses Gebet zu sprechen, um mein Leben Gott zu geben.  Ich habe es von ganzem Herzen nachgesprochen.  Damals wurde ich Christ.  

So schnell wie das erste Mal habe ich die Bibel, Gottes Wort, nie wieder durchgelesen. Eines Abends las ich einen Bibelvers, in dem es heißt, dass Gott unsere Gebete erhört*. Und es war mir, als ob eine innere Stimme mir sagte, wenn du jetzt betest, dass Gott dich vom Rauchen befreit, tut er es. Zu dieser Zeit waren mein rechter Mittel- und Zeigefinger braun vom Tabak.  Ich überlegte, wollte ich wirklich aufhören zu rauchen?  Ja!  Die letzten Marlboros wurden im Klo runtergespült, und nach einem Gebet um Gottes Hilfe war Rauchen keine Versuchung mehr für mich.  In den nächsten Tagen griff ich aus Gewohnheit in die Tasche und wollte mir eine anstecken, dann fiel mir ein: Halt, du bist befreit!  Ich hatte nie wieder ein Problem mit dieser Versuchung.  Hier muss ich noch hinzufügen, dass andere Freunde aus unserer christlichen Gemeinde für mich gebetet haben und es auch ihre Bitte war, die Gott erhörte.  (*Markus Evangelium Kapitel 11,24)

Taufe:  Bei einem Gespräch hörte ich von einer Tauffeier in einer anderen Gemeinde.  Was war denn das – eine Tauffeier?  Das kannte ich noch nicht.  Nach der Bibel ließ man sich, nachdem man gläubig wurde, taufen.  Es ist ein Zeugnis der Rettung, dass man ein neuer Mensch geworden ist, ein Gotteskind.  Im Neuen Testament folgt die Taufe immer der Rettung*, d.h. es gibt keine Säuglingstaufe.  Und die Taufe folgte immer unmittelbar auf die Bekehrung zu Gott.  In den nächsten Wochen haben wir ein Taufbecken aus Kanthölzern und Spanplatten, mit Folie ausgelegt, gebaut.  Die Taufe fand in einem Wohnzimmer in Hann. Münden statt.  Zusammen waren wir Drei, die sich taufen ließen.  (*Apostelgeschichte 2,38 +41; 8,12; 9,18; 10,47 +48; usw.)

Gemeinde:  Es gäbe noch vieles zu erzählen von Gottes Führung in den letzten 30 Jahren.  Von Menschen, die den Herrn Jesus aufnahmen, von Missionseinsätzen, usw.  Es gab jedoch auch Versagen und eigenwillige Wege.  Aber „wenn wir untreu sind, bleibt Gott treu“.*  Es ist wunderbar zu wissen, „niemand kann euch aus meiner Hand reißen“**.  Gott gibt uns diese wunderbaren Versprechungen.  Er hält uns fest.  (*2.Timotheus 2,13; **Johannesevangelium 10, 27-30)

Heute lebe ich mit meiner Familie in einer Kleinstadt bei Kassel.  In Kassel treffen wir uns mit anderen Christen zum Bibellesen und gemeinsamen Beten.  Wir wollen ganz einfach zusammenkommen wie das Neue Testament es uns sagt.

Vielleicht kommst Du aus einem anderen Hintergrund, bist klüger oder dümmer, reicher oder ärmer oder cooler.  Aber eins bist Du ohne Jesus, was ich auch war: verloren!  Und darauf gibt es nur eine Antwort: das Kreuz.  Gott hält eine völlige Vergebung und Befreiung für Dich bereit, ein Leben als Gotteskind.  Dort am Kreuz starb der Sohn Gottes für Deine Schuld.  Wie ist Deine Antwort auf Gottes Angebot?  Melde Dich Mal!      W.G.

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